Im Rahmen des Konjunkturpakets II investiert der Bund bis zu 24 Mio. Euro in die kostenlose Ausgabe von sogenannten "IT-Sicherheitkits". Diese enthalten eine RFID Kartenleser zur Nutzung des neuen Personalausweises am PC. Eine Möglichkeit an einen solchen kostenlosen USB Leser zu kommen war sich heute eine Computer-Bild für 3.70 € zu kaufen. Dieser lag heute ein Leser der Firma Reiner SCT bei. Da ich bisher schon sehr gute Erfahrungen mit herkömmlichen Chipkartenlesern dieser Firma gemacht habe, entschloss ich mich also schweren Herzens eine Computer-Bild zu kaufen.
Aus Interesse habe ich den Kartenleser dann zu Hause erstmal zerlegt. Wie erwartet findet sich dort natürlich eine relativ große Antenne zur Datenübertragung zum Ausweis (Außerdem muss der Ausweis auch über diese Antenne mit Strom versorgt werden). Ansonsten ist kaum Technik im Innern zu finden, da dieser Leser weder ein Display noch eine Tastatur (zur PIN Eingabe) hat.
Testen kann man den Leser leider erst in ein paar Tagen, wenn es dann eine neue Version der AusweisApp gibt. Dank Sicherheitslücken in der ersten Version, muss man sich nämlich zur Zeit noch etwas gedulden.
Wow, habe heute gleich 2x die CB gekauft und heute abend hier gleich die zerlegte Version gefunden! Ich werde die logincard sicherlich gut gebrauchen können
Hut ab vor diesem Blog!
der leser fiel mir auch auf - aber wollte dann doch nicht mein geld für dieses blatt aus dem fenster werfen (bin nicht masochistisch genug da einen blick reinzuwerfen)
frage1: kann man denn entziffern was auf den chips steht? auf den bildern ist nichts zu erkennen.
frage2: wie meldet sich das gerät unter linux an (lsusb)?
@stru-aus
Was genau auf den Chips drauf stand, kann ich dir gerade nicht sagen (bin im Büro). Es klang allerdings alles sehr nichtssagend.
Unter Linux meldet der Reader sich als
danke, jemand war so nett und schaute sich die chips genauer an.
der grosse scheint ein PN512 Transmission Module von NXP zu sein:
http://www.nxp.com/documents/data_sheet/111334.pdf
Hi,
beim verbauten Mikrocontroller handelt es sich übrigens um einen Cypress PSoC CY7C64316 mit 32KB Flash und 2KB RAM.
mehr Infos zur Hardware:
http://wiki.steve-m.de/doku.php/epa_basis_reader
und zur OWOK-Karte die dabeiliegt:
http://sebastianschaper.net/index.php/archives/13/
Soweit meine Recherchen ergeben haben, dient dieses Lesegerät allerdings nur für die online-Identifikation. Die geplante qualifizierte elektronische Signatur ist damit nicht möglich.
http://www.personalausweis-kartenlesegeraete.de/basis-kartenleser/cyberjack-rfid-basis-basisleser-von-reiner-sct/
@Steve M.
Danke für den Link! Da hast du ja schon gute Arbeit geleistet!
Dort steht das Mifare gehen muss. Mifare geht allerdings nicht mit den meisten Basislesern (Bei mir geht das nur auf einem von vieren). Es scheint also mind. 2 verschiedene Modelle zu geben!
Nachtrag: Die fehlende Mifare Unterstuetzung finde ich sehr, sehr schade. Ich haette eigentlich folgende Software testen wollen: http://www.youtube.com/watch?v=dPz2aC4HhVU&feature=recentlik
Da aber nur ein Leser funktionert habe ich die Lust verloren. Einen CHIP/SCM Leser habe ich leider nicht 🙁
was bedeuten hier die Farben der Adern? Hier ist eine blaue Ader verbaut für welchen zweck an welchen Pol im Stecker endet die blau gekennzeichnette ader auf der Platine ist es PIN 4.